Vier der stärksten Sportler durch die Europameisterschaft der Studenten verhindert, zwei krankheitsbedingte Ausfälle, berufliche Verpflichtungen: Der Bremen erleben!-Achter reiste mit einer Besetzung ohne Erwartungen an eine Platzierung in der vorderen Hälfte des Feldes zum 3. Renntag der Ruder-Bundesliga an. Ohne Auswechselruderer ging es also nach Hamburg in die „Alsterkrug-Arena“.

_1619456Auch wenn die Besetzung der Bremer nicht die stärkste und durch kurzfristige Wechsel auch nicht aufeinander eingespielt war, so stimmte dennoch die Motivation. Der unglückliche 11. Platz in Münster warf das Team um Steuerfrau Melanie Baues auf Platz zehn der Gesamtwertung zurück, weiter runter sollte es nicht gehen. Jedoch kam mit dem Zeitlauf die erste Enttäuschung: In einem technisch schlechten Rennen musste man hinnehmen, die langsamste Zeit gefahren zu sein. Das Achtelfinale war also schon entschieden, immerhin verbesserte sich die Technik. Nach kurzer Analyse der ersten beiden Rennen stellte Ersatzkäpt`n Bolko Maass fest: „Wir müssen über die hintere Umkehr Rhythmus und Stabilität weiter verbessern“. Gesagt, getan: Das Bremer Boot steigerte sich um mehr als zwei Sekunden und es wurde das beste Rennen des Tages. Die Gegner waren nicht weit, trotzdem vorne.

Im Finale um Platz 13 und 14 trat der von Max Müller GmbH & Co. KG, dem Bremer Lernkontor und von BodyMind gesponserte Bremen erleben!-Achter gegen den Achter aus Hameln an, wieder reichte es nicht für einen Sieg. Auch wenn der zehnte Platz der Rangliste in der zweiten Liga der Männer gehalten werden konnte, war es ein enttäuschender Renntag für die Bremer.

_1621088

Bis zum nächsten Renntag in Leipzig wird nun fleißig trainiert, um sich nicht erneut mit der „roten Laterne“ zufrieden geben zu müssen.